Schlüsselfaktoren für Erfolg mit Implantaten in der ästhetischen Zone

PD Happe betont zu Beginn des Referates die Wichtigkeit der Fotografie in seiner Praxis.Anhand einer guten Visualisierung durch die Fotografie, dient sie als Grundlage zur Kommunikation mit dem Patienten.

Schlüsselfaktoren sind:1)Korrekte dreidimensionale Position des Implantates.2)Adäquate Knochenarchitektur und stabiles Knochenvolumen.3)Adäquate Weichgewebsdicke und Qualität(Biologisches Siegel). 4)Transmukosale Formung;Material und Oberfläche von Abutment und Restauration. 5)Emergenzprofil.

Bei den Fehlpositionierungen unterscheidet Happe primäre von sekundären(zu früh gesetztes Implantat.Wesentlich ist der Biotyp(dick/dünn)der Weichteile.Was dicker als 1,2 mm gilt als dick,wobei eine Messung gemacht werden sollte(visuelle Einschätzung unzuverlässig).

Er zeigt Beispiele wo Knochenschwund aufgrund Fehlposition resultiert (zu weit buccal,zu nahe an Zahn) und geht noch auf das postrestaurative Remodelling des Knochens durch die Belastung ein.Der Referent mahnt zur Vorsicht bei der guided surgery mit Schablonen,und erinnert an mögliche Fehlerquellen(1.Datensatz;Voxelgrösse,2.Artefakte3.Matching4.Import der Dicom Daten in die Planungssoftware.5.Fehler bei der Herstellung der Schablone;Drucken versus Fräsen/Fehler beim Kleben der Metallhülsen.6.Intraoperatives Kippen oder Absinken der Schablone,Toleranzen bei den Metallhülsen,und auch die Mundöffnung.

Happe empfiehlt wenn immer möglich verschraubte Suprastrukturen.

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